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Bad Gottleuba – Sagen
Sage Die vierzehn Nothelfer
Als die Hussiten 1429 durchs Land zogen, soll der Bürgermeister von Gottleuba mit dreizehn unverheirateten Männern auf eine steile Bergkuppe vor der Stadt gezogen sein, um den Feind aufzuhalten. Drei Stunden hielten die Vierzehn stand, bis keiner mehr lebte – doch Frauen, Kinder und Alte waren inzwischen in die Berge geflohen, und die Hussiten fanden eine leere Stadt. Die Höhe heißt seitdem „Vierzehn Nothelfer“, und der Aussichtspunkt, von dem aus sie den Feind kommen sahen, „die schnelle Gucke“.
Sage Die Weidenrosen bei Hellendorf
Im Mai 1759, mitten im Siebenjährigen Krieg, sollen bei Hellendorf an einer Weide Rosen geblüht haben, und daneben eine riesige Blume, die kein Gärtner kannte. Viele Leute kamen zum Staunen. Weidenrosen galten als Friedenszeichen – daher das alte Sprichwort: „Es wird Friede werden, wenn die Weiden Rosen tragen.“
Passende Wanderungen
- Gottleubataler Panoramaweg
- Felsenlabyrinth Langenhennersdorf und Bernhardstein ab Leupoldishain
- Vom Kurpark Bad Gottleuba zur Talsperre Gottleuba
Stand: 09/2026
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