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Langenhennersdorf – Sagen
Sage Die Querxe am Wasserfall
Am Langenhennersdorfer Wasserfall und im Spitzberg bei Cotta wohnten der Sage nach die Querxe, kleine gutmütige Zwerge; ein unterirdischer Gang soll vom Wasserfall bis zur Kirche führen. Weil ein Mädchen ihr Geheimnis in der Beichte verriet, mussten sie fortziehen: An einem nebligen Novembermorgen trippelten unzählige kleine Füße durchs Tal nach Pirna, und der Fährmann setzte Fuhre um Fuhre über die Elbe, ohne jemanden zu sehen. Als Lohn fand er so viele Pfennige im Kahn, dass er sie mit dem Scheffel messen musste. Ein paar Querxe blieben zurück und hüten im Spitzberg eine Braupfanne voll Gold – und wenn sie einst wiederkommen, soll der Bergbau in Berggießhübel wieder aufleben.
Sage Die Höhle im Cottaer Spitzberg
Die Höhle der Querxe im Cottaer Spitzberg öffnet sich angeblich nur einmal im Jahr. Eine Frau, die an einem heißen Mittag dort rastete, vergaß ihre Haube auf einer Steinbank – als sie zurückkam, war der Berg zu. Genau ein Jahr später stand die Höhle wieder offen, und die Haube lag noch an ihrem Platz. Einer anderen Frau hüteten die Zwerge das Kind, während sie Gras mähte, und schenkten ihr eine Semmel, die sich daheim in Gold verwandelte.
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Stand: 09/2026
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