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Vertrag von Eger (1459)

Am 25. April 1459 legten der böhmische König Georg von Podiebrad und die sächsischen Fürsten in Eger (Cheb) die Grenze zwischen Böhmen und Sachsen fest: auf dem Kamm des Erzgebirges und in der Mitte der Elbe. Diese Grenze gilt größtenteils bis heute – eine der ältesten noch bestehenden Grenzen Europas; sie verläuft auch direkt hinter dem Bielatal.

Hochzeiten und Burgen

Besiegelt wurde der Vertrag mit zwei Hochzeiten: Podiebrads Tochter Sidonie heiratete Albrecht den Beherzten – gefeiert 1464 auf Burg Tharandt –, und sein Sohn Heinrich heiratete Katharina, die Tochter Herzog Wilhelms. Königstein, Hohnstein, Wildenstein und Rathen waren da schon in sächsischer Hand und blieben es; Tetschen, Schreckenstein, Schauenstein und Tollenstein blieben böhmisch.

Stand: 09/2026

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