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Richard-Wagner-Stätten Graupa – Geschichte

In Graupa, einem Ortsteil von Pirna, bestehen die Richard-Wagner-Stätten aus dem Lohengrinhaus und dem nahen Jagdschloss Graupa. Im Sommer 1846 wohnte Richard Wagner hier und arbeitete an seiner Oper „Lohengrin“. Das Lohengrinhaus zeigt nachgestaltete Wohnräume, das Jagdschloss eine multimediale Ausstellung zu Leben und Werk.

Wagner und Lohengrin

Wagner war seit 1843 Hofkapellmeister in Dresden. Im Sommer 1846 mietete er sich auf einem Bauernhof in Graupa ein, dem heutigen Lohengrinhaus – laut Wikipedia vom 15. Mai bis 20. Juli, die Stadt Pirna spricht von drei Monaten. In der Landschaft zwischen Pillnitz und der Sächsischen Schweiz entwarf er die Musik zum „Lohengrin“. 1907 entstand hier das nach Wikipedia weltweit erste Richard-Wagner-Museum.

Das Jagdschloss und das Denkmal

Das Jagdschloss geht auf ein Rittergut zurück; nach 1755 kauften es die Wettiner und ließen ein barockes Jagdschloss bauen, später war es Sitz des Försters im Pillnitzer Forstrevier. Im nahen Liebethaler Grund steht ein Wagner-Denkmal, das die Stadt Pirna das größte Denkmal des Komponisten weltweit nennt. Den Schreckenstein bei Aussig hatte Wagner übrigens schon 1842 besucht – dort entstand der Plan zum „Tannhäuser“.

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Stand: 09/2026

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