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Die Wettiner
Die Wettiner gehören zu den ältesten nachweisbaren deutschen Adelsfamilien – älter als Hohenzollern und Habsburger – und sind nach der Burg Wettin an der Saale benannt. 1089 wurden sie Markgrafen von Meißen, 1423 Kurfürsten, 1806 Könige von Sachsen. 1918 dankte der letzte König Friedrich August III. ab, 1945 wurde die Familie enteignet.
Ihre Spuren in der Gegend
Fast alle großen Burgen und Schlösser der Region waren irgendwann Orte der Wettiner: die Albrechtsburg in Meißen, das Dresdner Residenzschloss, Pillnitz und Moritzburg, die Festung Königstein und der Sonnenstein in Pirna. Im 15. Jahrhundert nahmen sie den böhmischen Berken von der Duba Hohnstein, Wildenstein und Rathen ab; der Vertrag von Eger 1459 schrieb die Grenze zu Böhmen fest.
Stand: 09/2026
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