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Burg Winterstein – Geschichte
Der Winterstein ist ein 389 Meter hoher Felsen über dem Großen Zschand in der Hinteren Sächsischen Schweiz, auch „Hinteres Raubschloss“ genannt. Über Stufen, eine schmale Felsspalte und eine etwa 10 Meter hohe Leiter in einer Klufthöhle gelangt man zu den Resten der Felsenburg.
Geschichte
Vermutlich bauten die Berken von der Duba die Burg im 13. Jahrhundert; urkundlich erscheint sie 1379, als der böhmische König Wenzel IV. sie verpfändete. Sie wechselte mehrfach zwischen Böhmen, Pfandherren und den Wettinern und kam 1451/1452 endgültig zum sächsischen Amt Hohnstein. Schon 1456 wird sie nur noch als frühere Burg geführt; der Name Winterstein geriet für über 300 Jahre in Vergessenheit.
Kurioses
Etwa 400 Meter entfernt liegt der „Bärenfang“, eine in den Fels gehauene Grube, vermutlich ein alter Kontrollposten. Die Geschichte vom „Recken vom Winterstein“ gehört nach neuerer Forschung wohl zu einer anderen Burg im Zittauer Gebirge. Den Steig hinauf gab es schon Ende des 18. Jahrhunderts – Adrian Zingg hielt ihn um 1790 in einem Kupferstich fest.
Stand: 09/2026
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