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Berken von der Duba – Geschichte und Sagen
Die Berken von der Duba (Berka z Dubé) waren eines der mächtigsten Adelsgeschlechter Nordböhmens. Ihnen gehörten Burgen in Böhmen – etwa Bösig, Kokořín, Tollenstein und die Felsenburg Schauenstein – und in der heutigen Sächsischen Schweiz, die damals zu Böhmen gehörte: ab 1353 Hohnstein, dazu Wildenstein am Kuhstall, zeitweise Rathen und den Winterstein.
Raubritter und der Verlust an Sachsen
Im 15. Jahrhundert unternahmen die Berken immer wieder Raubzüge, und die Wettiner nahmen ihnen Stück für Stück ihren Besitz ab: 1443 Hohnstein durch Tausch und Kauf, im April 1451 die Herrschaft Wildenstein, für die Albrecht Berka böhmische Ländereien und Geld erhielt. Die Stadt Hohnstein sieht darin den Beginn der dauerhaften Grenze zwischen Sachsen und Böhmen.
Sage Warum sie „Eiche“ heißen
Duba bedeutet auf Tschechisch „Eiche“. Die Sage: Ein Jägermeister des böhmischen Herzogs Jaromír geriet um 1085 mit seinem Herrn in die Hände von Räubern, die beide nackt an eine Eiche banden, um sie zu erschießen. Der Jägermeister erbat sich, noch dreimal auf seinem Horn blasen zu dürfen – das Gefolge hörte es, kam herbei und rettete beide. Zum Dank bekam er den Beinamen Duba, und die verwandten Berken übernahmen ihn, als sie ihre Burg Duba bauten.
Stand: 09/2026
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